Sichtkontrolle an einem Lastwagen
Sichtkontrolle an einem Lastwagen

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Logistik und Lager

Am Tor entscheidet sich, was auf das Gelände kommt und was es verlässt. Beides gehört geprüft, ohne dass die Abfertigung stehen bleibt.

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Was an einem Logistik­standort anders ist

Ein Logistik­standort hat eine Eigenheit, die ihn von jedem anderen Gewerbeobjekt unterscheidet: Der gesamte Verkehr läuft über eine einzige Linie. Was am Tor nicht auffällt, fällt drinnen selten noch auf. Ein Fahrzeug, das ohne Prüfung hereinkommt, ist eine Stunde später Teil des normalen Bildes. Deshalb ist die Torkontrolle nicht der erste von mehreren Schritten, sondern der Schritt, der über die Wirksamkeit aller anderen entscheidet.

Die zweite Eigenheit ist der Zeitdruck. Fahrer haben Lenkzeiten, Rampen haben Zeitfenster, und jede Minute Wartezeit steht am Ende in der Kalkulation von jemandem. Eine Kontrolle, die den Betrieb ausbremst, wird nach zwei Wochen umgangen, und dann ist sie schlechter als keine. Die Aufgabe besteht also darin, zügig zu prüfen und trotzdem vollständig. Das gelingt nur mit Regeln, die vorher feststehen: welche Papiere verlangt werden, welche Angaben abgeglichen werden, was bei einer Abweichung passiert und wer im Haus dann entscheidet.

Die dritte Eigenheit ist der Takt. Logistik­standorte laufen in Schichten, und die Bewachung muss diesen Takt mitgehen. Entscheidend ist die Übergabe zwischen zwei Schichten: was offen ist, was noch auf dem Hof steht, welche Ausfahrt noch aussteht. Passiert diese Übergabe mündlich und beiläufig, entstehen genau dort die Lücken, die später niemand mehr aufklären kann. Für Logistikbetriebe und Lager besetzen wir Tor und Rampe in Hamburg, in Barsbüttel und im Kreis Stormarn.

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Der Weg eines Lastwagens, von der Zufahrt bis zur Rampe

Eine Abfertigung ist kein einzelner Handgriff. Sie hat eine feste Abfolge, und jede Stufe hat einen Grund.

  1. An der Zufahrt

    Abgleich gegen die Anmeldung

    Kennzeichen, Fahrer und Auftrag werden gegen die Anmeldung geprüft. Fahrzeuge ohne Anmeldung fahren nicht auf das Gelände, sondern warten außerhalb.

  2. Am Tor

    Fahrer und Papiere

    Ausweis und Auftragsunterlagen werden geprüft. Dazu die Einweisung, wohin gefahren wird, und der Hinweis auf die Regeln, die auf dem Gelände gelten.

  3. Vor der Einfahrt

    Ladung und Plomben

    Die Papiere werden mit dem abgeglichen, was tatsächlich geladen ist, im Umfang der vereinbarten Prüftiefe. Plombennummern werden erfasst.

  4. Auf dem Gelände

    Zuweisung der Rampe

    Rampe und Reihenfolge werden zugewiesen, damit kein Rückstau auf der öffentlichen Straße vor dem Tor entsteht.

  5. Bei einer Abweichung

    Nicht abfertigen, sondern klären

    Das Fahrzeug wird nicht abgefertigt, die vereinbarte Stelle in Ihrem Haus wird informiert und entscheidet. Die Abweichung wird im Wachbuch festgehalten.

Steht die Prüftiefe vorher fest, dauert eine Kontrolle weniger als eine Minute. Steht sie nicht fest, dauert jede Abweichung eine Viertelstunde.

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Welche Leistungen hier greifen

Drei der sechs Leistungen kommen an einem Logistik­standort regelmäßig vor. Welche davon Ihr Standort braucht, zeigt die Begehung.

Logistik und Hafen

Die Leistung am Tor und an der Rampe, mit vier vorher festgelegten Prüftiefen statt Entscheidungen im Einzelfall.

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Objektschutz

Für Lagerhallen und Firmengelände: feste Präsenz, Zutrittskontrolle, Rundgänge und Schließdienst außerhalb der Umschlagzeiten.

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Revier- und Streifen­dienst

Wo keine durchgehende Besetzung nötig ist: Kontrollfahrten zu wechselnden Zeiten über Hof, Abstellflächen und Zaun.

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Sollen wir uns Ihren Standort ansehen

Nennen Sie uns Objekt, Zeitraum und Präsenzform. Alles Weitere klären wir bei der Begehung vor Ort.

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