Kosten
Was ein Sicherheitsdienst kostet
Eine ehrliche Antwort hat zwei Teile: wovon der Preis abhängt, und warum eine Pauschale ohne Kenntnis des Objekts nichts wert wäre.

Warum hier keine Zahl steht
Wir veröffentlichen keine Preisliste. Nicht, weil der Preis ein Geheimnis wäre, sondern weil eine Zahl ohne Kenntnis des Objekts geraten wäre. Zwei Bürogebäude mit derselben Fläche können sich im Aufwand deutlich unterscheiden: andere Zugänge, andere Zeiten, andere Anforderungen an das Personal. Eine Pauschale, die beides abdecken soll, ist für einen der beiden falsch.
Ob Objektschutz in Hamburg, Baustellenbewachung in Barsbüttel oder Revierdienst im Kreis Stormarn: Einen belastbaren Preis nennen wir nach der Begehung, schriftlich und aufgeschlüsselt. Bis dahin lässt sich sagen, wovon er abhängt. Genau das steht auf dieser Seite.
Wovon der Preis abhängt
Neun Größen bestimmen, was ein Einsatz kostet. Alle neun werden bei der Begehung aufgenommen.
Einsatzzeit
Wann gearbeitet wird, bestimmt den Preis mit: am Tag, in der Nacht, am Wochenende oder am Feiertag. Die Schichtlänge richtet sich nach Objekt und Dienstplanung. Je mehr Stunden außerhalb der üblichen Betriebszeit liegen, desto stärker wirkt sich das aus.
Qualifikation
Für manche Aufgaben genügt die Unterrichtung nach § 34a GewO, andere verlangen die Sachkundeprüfung. Was Ihr Einsatz voraussetzt, ergibt sich aus der Aufgabe, und die geforderte Qualifikation hat ihren Preis.
Präsenzform
Eine feste Besetzung kostet anders als Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten. Zwischen beidem liegen Mischformen: feste Präsenz in den kritischen Stunden, Kontrollfahrten in den übrigen. Welche Form zum Objekt passt, zeigt die Begehung.
Objekt
Größe des Geländes, Anzahl der Zugänge, Wege zwischen den Kontrollpunkten. Ein Rundgang, der eine halbe Stunde dauert, bindet anders Personal als einer, der in zehn Minuten gegangen ist.
Anzahl der Kräfte
Eine Position oder mehrere, ein Tor oder drei. Bei durchgehender Besetzung kommt die Ablösung dazu, denn niemand steht vierundzwanzig Stunden allein.
Dauer und Planbarkeit
Ein fester Auftrag über Monate lässt sich anders kalkulieren als ein einzelner Abend. Planbare Einsätze erlauben eine feste Zuordnung des Personals, kurzfristige verlangen freie Kapazität.
Ausstattung
Jeder Gang wird im Wachbuch am Objekt nachgewiesen. Was an Ausstattung für Ihr Objekt nötig ist, wird bei der Begehung festgelegt und gehört dann zur Leistung, nicht in eine Nebenrechnung.
Anfahrt
Wo das Objekt liegt, wirkt auf den Preis: Wege und Fahrzeiten gehören zur Kalkulation, besonders beim Revierdienst mit mehreren Objekten je Nacht. Unser Einsatzgebiet ist bewusst begrenzt, damit die Anfahrt den Einsatz nicht teurer macht als nötig.
Mindestabnahme
Sehr kurze Einsätze haben einen festen Grundaufwand: Anfahrt, Einweisung, Übergabe. Deshalb gibt es je Einsatz eine Mindestabnahme. Wie hoch sie für Ihr Objekt liegt, steht im Angebot.
Wie ein Angebot zustande kommt
Drei Schritte, ohne Umweg über eine Preisliste.
Anruf oder Anfrage
Sie nennen Objekt, Zeitraum und die gewünschte Präsenzform. Wenn Sie etwas noch nicht wissen, lassen Sie es offen.
Begehung am Objekt
Wir sehen uns das Objekt an. Zugänge, Wege, Schlüssel, Technik und Meldewege werden aufgenommen. Erst damit lässt sich der Aufwand beziffern.
Schriftliches Angebot
Sie erhalten ein Angebot mit Stundenumfang, Präsenzform und Zeitfenstern, dazu den Entwurf der Dienstanweisung. Beides sehen Sie, bevor irgendetwas beginnt.
Häufige Fragen zu den Kosten
Worin wird abgerechnet?
Bewachung mit fester Präsenz rechnen wir nach Stunde und eingesetzter Kraft ab. Revier- und Streifendienst wird nach Kontrollgang abgerechnet, nicht nach Stunde: Sie zahlen die vereinbarten Gänge, nicht die Zeit dazwischen. Welche Abrechnungsart für Ihren Einsatz gilt, steht ausdrücklich im Angebot.
Welche Zuschläge kommen dazu?
Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit ist im Bewachungsgewerbe tariflich zuschlagspflichtig. Das sind Größen des Tarifvertrags, keine Preise dieses Unternehmens. Im Angebot weisen wir sie getrennt aus, damit Sie sehen, welcher Teil des Preises aus den Einsatzzeiten kommt und welcher aus der Leistung selbst.
Geht ein Angebot auch ohne Begehung?
Ein Preis ohne Kenntnis des Objekts wäre geraten. Die Begehung nimmt auf, was den Aufwand bestimmt: Zugänge, Wege, Schlüssel, Technik, Meldewege und die Zeiten, zu denen es auf dem Gelände ruhig oder belebt ist. Was wir vorab am Telefon sagen können, ist eine Einordnung, kein Angebot.
Warum sind manche Angebote deutlich günstiger?
Ein seriöses Angebot kann den tariflich vorgeschriebenen Mindestlohn im Bewachungsgewerbe nicht unterschreiten. Wer deutlich darunter anbietet, rechnet mit etwas, das nicht aufgeht: entweder mit Löhnen unterhalb des Tarifs oder mit Kräften ohne die erforderlichen Nachweise.
Die Leistungen dahinter
Objektschutz, Baustellenbewachung, Empfang, Revierdienst, Veranstaltungsschutz, Logistik: Was jede Leistung umfasst, steht auf ihrer eigenen Seite.
Sollen wir uns Ihr Objekt ansehen
Drei Angaben genügen für den Anfang, alles Weitere klärt die Begehung vor Ort.
